Akupunktur
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Praktizierte Diagnose/Therapie siehe unten

Grundlagen:

Die Körperakupunktur stammt aus dem alten China. Chinesische Heilkundige fanden heraus, dass bestimmte Punkte am Körper durch Stechen mit einer Nadel Heilreaktionen auslösen konnten.
Diese Punkte sind die Akupunkturpunkte, die auf bestimmten Leitlinien (Meridianen) liegen. Nach chinesischer Auffassung fließt in den Meridianen die Lebensenergie das Chi.

Es gibt 12 Hauptmeridiane die Organen oder Körperregionen zugeordnet sind. Auf den Meridianen liegen die Akupunkturpunkte, die zur Behandlung von Störungen und Krankheiten durch Stechen mit einer Akupunkturnadel stimuliert werden. Die Stimulation kann auch über Laserlicht und Erwärmung (Moxa) erfolgen.

Die Akupunktur ist ein sehr komplexes Heilsystem, das nicht nur die 12 Hauptmeridiane, sondern weitere außergewöhnliche Meridiane kennt. Die Akupunkturpunkte werden nach ihren Wirkungen unterschieden und unterliegen bestimmten Regeln. Dies gilt auch für die Meridiane.

Für die Ausbildung in der Akupunkturbehandlung mit Erlernen der Pulsdiagnostik benötigten die Ärzte im alten China 7 Jahre.  

Bei der Elektroakupunktur nach Dr. Voll (EAV) werden die Hautwiderstände mit  einem geeichten EAV-Messgerät auf einer Skala von 0 bis 100% gemessen.
Einen energetischen Überblick des menschlichen Körpers erhält man, wenn die
10 Finger- und 10 Zehenpunkte misst, die Organen, Organbereichen und Krankheiten zugeordnet sind. Messungen unter 50 % zeigen ein chronisches Verhalten und Messungen über 50 % zeigen ein akutes entzündliches Verhalten an.
Zur weiteren diagnostischen Abklärung werden in den Messkreis Medikamente, allergene Stoffe, oder Nosoden gelegt. Ist es hiermit möglich die Meßwerte in den Normalbereich zu führen, dann können die entsprechenden Präparate als
homöopatische Medikamente gegeben werden.

Die Ohrakupunktur ist keine fernöstliche Heilbehandlung, sondern sie wurde in den 50er Jahren von dem französischem Arzt Paul Nogier entdeckt.
Das Erklärungsmodell der Ohrakupunktur geht von der holografischen Sichtweise aus, dass sich im Ohr der ganze Mensch widerspiegelt.
Zur Therapie werden die im Ohr entsprechenden Körperregionen stimuliert. Die Ohrakupunktur wird mit Akupunkturnadeln (auch Dauernadeln), Laserstrahl und durch mechanischen Druck ausgeführt.
Die Auswahl der zu stimulierenden Ohr-Akupunkturpunkte erfogt über Nomenklatur, Meßgeräte, RAC-Test (Verschiebung des Pulses am Unterarm), Very-Point Methode oder Schmerzauslösung.

Eine sehr junge Therapie ist die Implantat-Ohr-Akupunktur. Bei chronischen Krankheiten kann eine Dauerstimulation von Ohr-Akupunkturpunkten Hilfe bringen. Hierzu werden kleine Implantate (Mininadeln von 2,5 x 0,2mm) in die Akupunkturpunkte gesetzt. Die Implantate bestehen aus Titan oder aus Biomaterial, das sich nach ca. 12 Monaten auflöst.
Nach heutigem Kenntnisstand kann die Implantat-Ohr-Akupunktur bei Restles Legs-Syndrom, Morbus Parkinson, Migräne, Multible Sklerose, Arthrose, und Suchtkrankheiten hilfreich sein.

Eine weitere Form der Akupunktur ist die Augenakupunktur nach Prof. Dr. Boel.
Prof. Dr. Boel entwickelte ein Schema von Akupunkturpunkten, die auf das Auge und Gehirn bei chronischen Augenkrankheitenwie z. B. Makuladegeneration und zunehmende Sehschwäche günstige Wirkung hat.
Die „Augenakupunkturpunkte“ liegen vor allem im Gesichts- und Kopfbereich sowie in geringer Weise im Körperbereich. Die Auswahl der Akupunkturpunkte muss auf jeden Patienten abgestimmt werden.

Die Homöopunktur ist die Verschmelzung von östlicher Akupunktur und von Homöopathie. Bei der Homöopunktur werden homöopathische Substanzen in die Akupunkturpunkte injiziert.

Praktizierte Diagnosen
- EAV, Elektroakupunktur nach Dr. Voll an Händen und Füßen.
- Einsatz von elektrischen Punktsuchgeräten.
- Feststellung von Energiedefiziten in den Hauptmeridianen nach eigenem Verfahren.

Praktizierte Therapien
- Körperakupunktur
- Ohrakupunktur
- Implantat-Ohrakupunktur
- Augenakupunktur
- Ausgleich von Energiedefiziten in den Hauptmeridianen n