Blutegel setzen
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Praktizierte Diagnose/Therapie siehe unten

Grundlagen
Das Setzen von Blutegeln hat in der Naturheilkunde eine lange Tradition.
Die Therapie mit Blutegeln kommt in ester Linie zum Einsatz, wenn Durchblu-tungsstörungen auftreten. Positive therapeutische Wirkungen sind auch bei Gelenk- und Kopfschmerzen sowie bei Ohrgeräuschen möglich.

Die positiven Wirkungen der Blutegeltherapie ergeben sich aus der Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes, da der Blutegel beim Saugvorgang blutverdünnende Substanzen in die Wunde abgibt. Positiv wirkt sich auch der als kleiner Aderlass bezeichnete Blutverlust, der vom Blutegel aufgenommen wird.
In der Regel werden bei einer Sitzung bis zu 6 Blutegel am Ort oder in der Nähe des Ortes der Beschwerden gesetzt.

Eine Nachblutung tritt bis zu 24 Stunden nach dem Setzen der Blutegel auf.
Die Blutegel sind sehr empfindsame Tiere, Gewitter und nach Knoblauch riechende Haut mögen sie nicht, ein Setzen ist dann kaum möglich.

Praktizierte Therapie
Blutegel unter hygienischen Verhältnissen setzen. Das Saugen der Blutegel dauert ca. 1 Stunde. Während dieser Zeit dürfen die angesetzten Blutegel gestreichelt werden, um das Einschlafen der Egel zu vermeiden.

Die Blutegel fallen nach getaner Arbeit von alleine ab. Dann erfolgt die Versorgung der Bisswunde mit ausreichend saugfähigem Wundmaterial.
Haben die Blutegel ihre segensreiche Arbeit getan, dann werden sie an die Blutegelfarm zurückgeschickt und genießen ihr restliches Leben im Rentnerteich.